Der 6. Akt

Kulisse: Eine Waldlichtung auf dem Falkenberg
Ein Sommerabend im Jahr 1255 vor der schlichten Behausung eines Klausners auf dem Falkenberg

Der hochbetagte Eremit lebt in der kleinen Hütte und steht den Bauern der Umgebung mit Rat und Tat und seiner Heilkunst bei. Ein Bub aus Erlabrunn bringt ihm Lebensmittel und den Dank seiner Eltern für seine Heilung.

Ein gutgekleideter Fremder nähert sich. Die beiden Männer kommen ins Gespräch und erzählen einander aus ihrem Leben.

Der Eremit und der Fremde
Der Einsiedler und der Fremde...

Da kommt der alte Kunne, geführt von seinem Enkel, zu den beiden. Kunne war zwischenzeitlich viele Jahre Schultheiß von Erlabrunn und nach ihm sein Sohn Konrad.

Der alte Einsiedler hat eine Vision von einer späteren Zeit, in welcher der Name Falkenberg wieder reingewaschen ist und in Ehren getragen werden darf.

Die Schlussszene
Der Eremit stirbt...

Sänger Walther beendet das Spiel mit einem letzten Lied, mit dem er den Bogen zur Gegenwart schlägt:

"Kling aus, kling aus, mein Herz, mein Spiel.
Verrauscht das volle pralle Leben.
Und dennoch wird ein schwacher Hauch
von allem, was gewesen auch,
noch um die Hügel schweben,

Sei´s spät im Jahr, wenn Nebel zieh´n
Vom Main hinauf zu den Ruinen –
Da huscht so mancher Schatten mit,
der einmal lachte hier und litt –
einst bist Du unter ihnen."

Kling aus...
Kling aus, kling aus...


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