Der 1. Akt

Kulisse: Auf der Ravensburg im Jahre 1202

Bei einem Fest verlobt der Burgherr Heinrich von Ravensburg seine Tochter Griselda mit seinem Vasallen Heinrich von Falkenberg, dessen Burg sich auf der anderen Mainseite auf dem gleichnamigen Berg bei Erlabrunn erhebt.
Der Ravensburger hat seine ganze Familie eingeladen. Dabei ist sein Sohn Heinrich, Domherr zu Würzburg, sein Bruder Bodo, sein Vetter Hermann von Reinstein und als bedeutendster Gast sein Verwandter, Reichsmarschall Heinrich von Kalden.
Des Falkenbergers Familie besteht aus seiner Mutter Roswintha und seinem jungen Bruder Bernward.

In der Kernszene des 1. Aktes besprechen die Männer das politische Zeitgeschehen und die wirren Verhältnisse im Reich. Nach dem Tod Kaiser Heinrich VI stehen sich als Thronanwärter der Welfe König Otto von Braunschweig und der Staufer König Philipp von Schwaben gegenüber. Die Ravensburger und Falkenberger sind Anhänger König Philipps.
Papst Innozenz III. unterstützt den Welfen Otto und hat König Philipp mit dem Bann belegt. Der Würzburger Bischof Konrad von Querfurt ist zwar Philipps Reichskanzler – er wird aber verdächtigt, ein Spitzel des Papstes am Stauferhof zu sein.

Die Männer schmieden den verhängnisvollen Plan, den Würzburger Bischof zu töten.

Die Verlobung
Die Verlobung
Die Männer schmieden den Plan
Ein verhängnisvoller Plan wird besiegelt.


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